Schleswig LEBT! Magazin – 29.12.2020 – von Andreas Franke

Wohnungslosigkeit ist ein Begriff, der die Lebenslage von Menschen ohne festen Wohnsitz oder einen eigenen privaten Wohnraum beschreibt und ein eindeutiges Merkmal einer existenziellen Bedrohung darstellt. Er wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit Obdachlosigkeit gleichgesetzt oder verwechselt. Da sich obdachlose Menschen häufig im öffentlichen Raum bewegen, ist das die sichtbarste Form von Wohnungslosigkeit, aber nur ein Bestandteil davon. Weitere Formen von Wohnungslosigkeit sind für außenstehende Personen meist nicht sichtbar, da die Betroffenen die Hintergründe aus Scham- und Schuldgefühlen verschweigen. Sie ist oft die Folge einer massiven persönlichen und familiären Krise und geht mit verschiedenen Belastungen einher wie Krankheit, Verschuldung, häusliche Gewalt, Suchtproblematiken oder Arbeitslosigkeit.

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